Bereit

«Wir packen es!» hiess das Motto, als ich mich vor einigen Wochen dazu entschlossen habe, die verwaiste WUSV-Mannschaft der Schweiz durch die WM in Cincinnati zu begleiten.
«Wir packen es!» ist auch das Motto der Mannschaft, die mit einigen Betreuungspersonen und dem 2. Ersatz, Ernst Dietiker, nach Amerika reist.
Froh kann ich sein, dass ich nicht (ganz) alles gehört habe, was mir an Misstrauen und Kritik entgegengeschlagen hat. «So what?» sage ich nun. «Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter», heisst ein orientalisches Sprichwort. Von all den Hundesportlerinnen und Hundesportler aus der ganzen Schweiz, die immer alles (besser) wissen, war niemand bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Umso dankbarer bin ich der Mannschaft, die mich ausnahmslos sehr herzlich willkommen hiess und mir ihr Vertrauen ausgesprochen hat.
Ich habe in den vergangenen Wochen alles organisiert, was es aus der Schweiz zu organisieren galt: Die Bestätigung der Automieten, die Wahl der Autoroute von Chicago nach Cincinnati, die erste Übernachtung und der leise Schreck, als in unserem Hotel nahe dem Stadion plötzlich nur eine einzige Nacht reserviert schien, ist auch überwunden.
Für den letzten Tag sind noch die letzten Vorbereitungen zu treffen.